Annapurna Trekking 2003

22.10.2003 – 19.11.2003

Bericht: Dr. Barbara Schlenck

Teilnehmer:
Susanne „Susi“ Heel, Barbara Schlenck, Gerhard Oberrauch, Werner Tomsche, Jörg Schneider

Kurztagebuch:

22.-24.10. Flugreise Innsbruck – Kathmandu, Besichtigung der Königsstädte
25.10. Busreise Kathmandu – Besissahar (760m), Trekkingstart mit 20-köpfiger Mannschaft
26.10. Trekking entlang dem Marsyangdi Fluss: Ngadi (930m, 4h): Lichterfest
27.10. Jagat (1300m), Bahundanda (1398m, 7h)
28.10. Dharapani (1860m, 7h)
29.10. Bagarchap, “Oberer Weg” über Temang nach Chame (2670m, 6h);
Apfelgärten in den Ortschaften, wunderschöner Anstieg durch einen “Zauberwald”
Grandiose Ausblicke auf Manaslu (8163m), Annapurna II (7937m),
Zeltplatz am Fusse des Lamjung Himal (6988m)
30.10. Pisang (3265m), Weg hoch über dem Fluss in den Felsen, lockere Föhrenwälder
Zeltlager etwas oberhalb Lower Pisang an einem See
31.10. Akklimatisationstag. Anstieg Richtung Base Pisang Peak (600hm).
Aussicht auf Annapurna II, Lamjung Himal, Gangapurna, Chulu East und das Tal aufwärts Richtung Tilicho-See und Tilicho-Peak
1.11 Basecamp (4335m, 4.5h), starker Wind, jedoch keine Höhenprobleme. Unsere Liste für die Verwendungsmöglichkeiten von Hirschtalg wird immer länger
2.11. High Camp (5300m, 4.25h), Lager auf dem Grat, Sturm, Zelte halten aber
3.11. Gipfelversuch: Werner, Obi und Jörg. Umkehr wegen schlechter Schneeverhältnisse und Steinschlag auf 5800m. Abstieg ins Base Camp.
4.11. Nach Gharu auf anderem Weg. Wir treffen dort Susi, die sich in einer Lodge gut erholt hat. Über Ngawal (urtümlicher Ort) und Mungij, nun wieder im Talboden nach Braga.
Sandsteinpyramiden beidseits des Weges, Aussicht auf Chulu East, Chulu Far East (6058m) mit schöner Firnflanke ähnlich Biancograt. Waschtag trotz Kälte
5.11. Susi hat Flohbisse (Lodge?), Besichtigung eines alten Klosters.
Manang, immer trockener, Gunsang (Mittag, 3900m), Yak Kharka (4120m)
6.11. Thorong Pedi (4610m)
7.11. Wecken um 3 Uhr, Aufbruch um 4 Uhr Richtung Thorong (5410m, 3h)
Ausgiebiges Jausnen, Rasten, Schauen, Staunen. Dünne Luft, -15° am Morgen.
Abstieg nach Muktinath (3810m). Bummel durch das Dorf, Teestunde in der Sonne
8.11. Besichtigung des Heiligtums von Muktinath, welches für Buddhisten und Hindus gleichermasßen bedeutsam ist. Quelle mit 108 Wasserspeiern, ewige Flamme.
Abstieg nach Kagbeni (2807m). Wüstenlandschaft im und um das Kali Gandaki, grün ist es nur am Fluss. Aussicht auf Dhaulagiri gegenüber den Nilgiri.
Besuch der 500 Jahre alten Gompa. Buttertee, doch Schnps wäre mir lieber.
Am Abend serviert uns Karma nach einem wie immer vorzüglichen Essen mit Yaksugo und Yakfleischlaiberln „Mustang–Kaffee“ (Kaffee, Butter, Zucker, Schnaps).
9.11. Flusstalwanderung nach Jomosom, Mittagessen auf Terrasse am Flughafen.
Museum über Mustang (Lokales, Archäologie, Herbar). Lager in Apfelgarten: Marpha.
Nachmittags Most und Apfelschnaps, als Unterlage scharf angebratene und gewürzte Schafsblutwürste. Das Abendessen findet in guter Stimmung etwas verspätet statt.
10.11. Das Tal wird grüner, übernachten in Föhrenwald bei Kalopani
11.11. Auf und ab in 7 Stunden nach Tatopani. Männer baden in den heissen Quellen.
Der Schnapsvorrat aus Marpha ist dank Mithilfe der Mannschaft zu Ende.
12.11. Steiler Anstieg nach Gorapani (2874m, 9h), Rhododendronwälder, leider Regen.
Schutzgeld für Maoisten.
13..11. Weckruf zum Aufstieg zum Poon-hill (3210m), Aussicht auf 8000-er: Dhaulagiri, Nilgiri, Annapurna I, Annapurna South, Machapuchare, in der Ferne Manaslukette.
14.11. Lumle, dort Bus nach Pokhara, Endpunkt der Annapurna-Runde. Zeltplatz am See.
15.11. Fahrt nach Kathmandu, Regen, zahlreiche Polizeikontrollen
16.-18.11. Sightseeing, Dank an die beiden Köche und Abschied, Schoppen, Rückflug