geschichte aaki

Mai1893
Gründung des Akademischen Alpenklubs Innsbruck (AAKI) durch Max Peer und Franz Forcher-Mayr als „Fest geschlossene akademische Körperschaft von scharf umrissener Eigenart“ treu dem Wahlspruch: „Aus den Bergen Kraft und Tugend“.

1895
Organisation des ersten Schirennens in Tirol auf der Strecke Sistrans – Aldrans.

1898/99
Gründung des ersten alpinen Rettungsdienstes Tirol.

1893 – 1903
Herausragende alpinistische Leistungen von Klüblern:

  • 643 Erstbesteigungen vor allem im Karwendel, Wetterstein, den Mieminger, Lechtaler, Stubaier und Ötztaler Alpen.
  • Erstbesteigungen der Guglia di Brenta durch Otto Ampferer und Karl Berger(1899)
  • 1. Durchsteigung der Monte Rosa Ostwand zum Nordend durch Hörtnagl u. Gefährten


1901 – 1904
Systematische Erforschung von

  • Kaunergrat
  • Glockturmkamm
  • Geigenkamm
  • Alpeiner Berge


1903-1913
Abenteuer-und Bergfahrten von Heinz und Cenzi Ficker im

  • Kaukasus (1903)
  • Turkestan (1906)
  • Pamir(1913)


1903/04
Bau der Adolf-Pichler-Hütte

1907
Erste Erweiterung der Adolf-Pichler-Hütte, da diese bereits ein begehrtes Ausflugsziel ist.

AAKI 1911

1914 – 1918
28 Klubbrüder fallen im 1.Weltkrieg. Die Gedenkstätte befindet sich am Sonntagsberg in der Nähe der Adolf-Pichler-Hütte.

Ab 1919
Neben dem Bergsteigen als „dem Aufsuchen des Hochgebirges um seiner selbst willen“ entwickeln die Klübler auch sportliche Motive z.B. Skiirennen. Klübler beginnen Expeditionen zu organisieren.

1931
KB Hans Pircher ist Teilnehmer der Kanchenchunga (8586 m) – Expedition.

1931
KB Guido Machek reist nach Spitzbergen.

1937
Klubfahrt in das Zentralkurdische Gebirge u.a. mit KB Herbert Kuntscher.
Es gelingen 2 Dutzend Erstbegehungen und die Erstellung einer Karte.

1938
KB Hias Rebitsch istTeilnehmer an der Nanga Parbat – Expedition.
Zuvor und danach eröffnet er zahlreiche schwierige Erstbegehungen im Freikletterstil.

1939 – 1945
20 Klubbrüder fallen im 2. Weltkrieg.

1953
KB Hias Rebitsch leitet eine Karakorum – Expedition.

ab 1955
KB Hias Rebitsch betreibt alpin-archäologische Forschungen in den Anden.
Er entdeckt und erforscht Opferstätten auf über 6000m Höhe.

1961 – 1963
Zweite Erweiterung der Adolf-Pichler-Hütte.

1970
Tiroler Hindukusch-Ski-Expedition. 1. Skiabfahrt vom Gipfel des Noshaq (7492m)

1971
Klübler sind Teilnehmer an der Wildwasserexpedition zum Oberlauf des Indus mit Erstbefahrungen.

1973
AAKI Jubiläumsexpedition auf den Huascaran, Peru (6768m).
Erstbegehung des Südpfeilers.

1972 – 1986
KB Wolfi Nairz leitet mehrere sehr erfolgreiche Expeditionen im Himalaya:

  • 1972 Manaslu- Südwand
  • 1974 Makalu Südwand
  • 1974 und 1976 Hindukusch: Drachenflug vom Noshaq
  • 1978 Erste Österreichische Mount Everest Expedition
    Wolfi Nairz, Horst Bergmann, Robert Schauer kommen am 3.Mai 1978 als erste Österreicher auf den Gipfel.
    Reinhold Messner und Peter Habeler besteigen den Gipfel erstmalig ohne Sauerstoffgeräte.
  • 1979 und 1985 Ama Dablam
  • 1982 Cho Oyu Südwand
  • 1984 Dhaulagiri
  • 1986 Makalu


1992
Klubfahrt Elbrus/Uschba zum 100 Jahre-Jubiläum des Klubs.

1993
Durch eine Klubstatuten-Änderung wird die Aufnahme von Frauen und Nichtakademikern möglich.

1993/94
Anlässlich seines 100 – jährigen Bestandes erscheinen des Buch “Innsbruck Alpin”, verfasst von KB Wolfgang Nairz und KB Karl Gabl.

1999
Klubfahrt in die Anden mit 11 Teilnehmern. Besteigung des Ancohuma 6527m in Bolivien.

2003
Klubfahrt nach Nepal.